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Dienstag, 3. April 2007

Google Cache durchsuchen

Die Suchmaschine Google speichert eine Kopie von jeder Webseite, die sie beim Erstellen des Suchindexes durchsucht, im so genannten Google Cache. Der Google Cache kann von jedem Nutzer betrachtet werden und ist vor allem dann nützlich, wenn eine Webseite vom Betreiber gelöscht wurde respektive gelöscht werden musste (wie beispielsweise Webseiten, die Gitarrentabulaturen anbieten und von der MPA verklagt wurden) oder die Seite ein Opfer des Slashdot-Effekts geworden ist.
Um direkt auf den Google Cache zuzugreifen, muss man die Adresse der Seite, die man betrachten will, an die folgende URL anhängen.

http://google.com/search?q=cache:www.adresse.de

Um eine spezielle Webseite zu betrachten, müssen Sie den kompletten Pfad zur Seite angeben.

http://google.com/search?q=cache:www.adresse.de/pfad/zur/seite.html

Für den Open-Source-Browser Firefox gibt es entsprechende Add-Ons, die das Durchsuchen des Caches erheblich erleichtern.

via Driss-A-Blog

Donnerstag, 15. März 2007

Eine schwarze Google-Startseite und der Klimaschutz


Die Diskussion um den Klimaschutz treibt sehr interessante Blüten. Während bei ProLinux der CO2-Ausstoß diskutiert wird, der durch das Kompilieren der Linux-Distribution Gentoo verursacht wird, hat der Amerikaner Mark Ontkus errechnet, wie viel Strom gespart werden könnte, wenn Google die Hintergrundfarbe ihrer Suchmaschine von weiß auf schwarz ändern würde. Ontkus beruft sich dabei auf einen Artikel des Rising Phoenix Design, demzufolge eine weiße Webseite 74 Watt, eine schwarze jedoch nur 59 Watt Strom verbraucht. Googles Suchmaschine, die täglich ungefähr 200 Millionen Suchanfragen beantwortet und damit, vorausgesetzt die Anfrage dauert im Durchschnitt 10 Sekunden, über 550.000 Stunden pro Tag angezeigt wird, könnte mit einem Wechsel der Hintergrundfarbe laut Ontkus circa 8,3 Megawattstunden pro Tag respektive 3000 Megawattstunden pro Jahr einsparen.
Eine sehr interessante Idee, wobei der Stromverbrauch laut den Kommentaren in Ontkus Blog nur bei Röhrengeräte von der Helligkeit abhängt und eine schwarze Startseite die Lesbarkeit meiner Meinung nach stark beeinträchtigen würde.

[Bildquelle: ecoIron, Mark Ontkush]

Samstag, 3. Februar 2007

Masterplan - About the power of Google



Gut gemachter Kurzfilm über das Informationsmonopol der Suchmaschine Google. Das Video fasst für mich eine Angst zusammen, die mich schon länger beschäftigt: "Does Google really worry about our privacy?"

In diesem Zusammenhang interessant sind auch dieser Artikel, das Chaosradio 112 - Web 2.0 und die Person Robert Steele.

via GoogleWatchBlog

Sonntag, 21. Januar 2007

Google als Arbeitgeber


Laut einer Liste des Fortune-Magazin ist der Suchmaschinenbetreiber Google die Firma, für die man im Jahr 2007 arbeiten sollte. Google zeichnet sich besonders durch die kostenlosen Mahlzeiten aus und bietet den Mitarbeitern die Möglichkeit, 20% ihrer Arbeitszeit in eigene Projekte zu investieren.
Die Arbeitsatmosphäre auf dem Googleplex ähnelt der einer Universität und profitiert davon, dass sich die Angestellten wohl fühlen.
Der Erfolg gibt Google Recht und wirft die Frage auf: "Is Google a great place to work because its stock is at $483, or is its stock at $483 because it's a great place to work?"
Die Firma beschäftigt momentan 6.500 Mitarbeiter in Mountain View (plus 3000 Mitarbeiter außerhalb der Vereinigten Staaten) und hat im vergangen Jahr von 1.145.000 Bewerbern 2.229 neue Leute eingestellt.

[Quelle: http://money.cnn.com/magazines/fortune/bestcompanies/2007/snapshots/1.html]

Sonntag, 3. Dezember 2006

Seiten mit Google durchsuchen

Google eignet sich nicht nur hervorragend zum Durchsuchen des Internets, sondern ersetzt im Notfall auch schlechte oder nicht vorhandene Suchfunktionen.

Hierzu tauscht man das „http://www.“ der Webseite-URL durch das Google-Schlüsselwort „site:“ aus und gibt die Adresse mit dem entsprechenden Suchbegriff bei Google ein.

Beispiele

Um alle MySpace-Nutzer aus der Heimatstadt zu finden sähe die Anfrage so aus:
„site:myspace.com meineStadt“
Wer etwas in der Wikipedia sucht, bekommt von der internen Suche nur die Überschriften. Google bietet dagegen einen Auszug aus den jeweiligen Artikeln:
„site:de.wikipedia.org Suchbegriff“
(Die Anführungszeichen bitte weglassen.)