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Dienstag, 3. April 2007

Google Cache durchsuchen

Die Suchmaschine Google speichert eine Kopie von jeder Webseite, die sie beim Erstellen des Suchindexes durchsucht, im so genannten Google Cache. Der Google Cache kann von jedem Nutzer betrachtet werden und ist vor allem dann nützlich, wenn eine Webseite vom Betreiber gelöscht wurde respektive gelöscht werden musste (wie beispielsweise Webseiten, die Gitarrentabulaturen anbieten und von der MPA verklagt wurden) oder die Seite ein Opfer des Slashdot-Effekts geworden ist.
Um direkt auf den Google Cache zuzugreifen, muss man die Adresse der Seite, die man betrachten will, an die folgende URL anhängen.

http://google.com/search?q=cache:www.adresse.de

Um eine spezielle Webseite zu betrachten, müssen Sie den kompletten Pfad zur Seite angeben.

http://google.com/search?q=cache:www.adresse.de/pfad/zur/seite.html

Für den Open-Source-Browser Firefox gibt es entsprechende Add-Ons, die das Durchsuchen des Caches erheblich erleichtern.

via Driss-A-Blog

Montag, 12. März 2007

Ist Europa innovationslos?


Betrachtet man die Unternehmen, die das Internet in den letzten Jahren maßgeblich verändert haben, fallen einem mit Yahoo, Google, Amazon, eBay, ICQ, Blogger, Flickr, YouTube und MySpace hauptsächlich amerikanische Entwicklungen ins Auge.
Diese Beobachtung passt wunderbar zum folgenden Zitat Bette Midlers, auch wenn man es in diesem Fall auf ganz Europa beziehen kann:
"When it's three o'clock in New York, it's still 1938 in London."

Insbesondere das deutsche Engagement im Internet beschränkt sich auch in den Zeiten des Web 2.0 weitestgehend darauf, amerikanische Ideen mehr oder weniger gelungen zu kopieren und sie als Eigenleistung zu verkaufen.
Ob nun das von den Jamba-Gründern Marc, Oliver und Alexander Samwer gegründete Auktionshaus alando.de, das bereits sechs Monate nach der Gründung für 50 Millionen Dollar an den Ideengeber eBay verkauft wurde, die Vielzahl an Video-Portalen, die den Marktführer YouTube kopieren, oder die vor allem durch Sicherheitsprobleme und die Eskapaden des Firmengründers Ehssan Dariani in die Schlagzeilen geratene Facebook-Kopie StudiVZ: Interessante Ideen und Mut zur Innovation fehlen.
Dabei war es nie einfacher sich mit einer guten Idee innerhalb kurzer Zeit und mit einem im Vergleich zu anderen Branchen geringen finanziellen Risiko selbstständig zu machen. Dies beweisen der Leipziger Online-Service Spreadshirt, der es seinen Benutzern erlaubt einen eigenen T-Shirt-Shop einzurichten, oder das in Luxemburg gegründete Unternehmen Skype, das zu den Vorreitern der Internet-Telefonie (VOIP) gehört. Sehr interessant ist in diesem Zusammenhang auch das noname-community project, das die Entwicklung ihrer Web 2.0-Anwendung in einem Blog dokumentiert.
Hier wird deutlich, dass es nicht an Ideen fehlt. Es ist vielmehr eine Frage der Unternehmungslust und des dazu nötigen Selbstbewusstseins. Ich kann deshalb jedem, der eine gute Idee hat, nur dazu raten, diese auch umzusetzen um so seinen Teil zur Innovation und Weiterentwicklung des Internets beizutragen.

Dienstag, 27. Februar 2007

Writeboard

Die Webseite Writeboard ist ein Produkt der Webdesign-Firma 37signals, die vor allem für das Webframework RubyOnRails bekannt ist. Writeboard ermöglicht es auf einfache Art und Weise mit mehreren Leuten an einem Dokument zu arbeiten. Neben der Möglichkeit, die Arbeit zu kommentieren, speichert Writeboard jede Änderung am gemeinsam bearbeiteten Text. Unterschiede zwischen verschiedenen Versionen der Texte können farbig hervorgehoben werden, wodurch Änderungen leicht zu erkennen sind. Darüber hinaus kann ein RSS-Feed abonniert werden, mit dessen Hilfe man sich bequem über Änderungen am Text informieren kann.
Writeboard ist meiner Meinung nach besonders praktisch, weil sich die Entwickler auf das Wesentliche konzentriert haben. Um ein eigenes Writeboard zu erstellen, genügt es einen Namen für das Dokument, ein Passwort und seine eMailadresse anzugeben. Man hat danach die Möglichkeit, Freunde und Kollegen zur Mitarbeit am Dokument einzuladen.
Durch die Beschränkung auf das Wesentliche und die kinderleichte Bedienung der Webseite ist Writeboard auf jeden Fall einen Blick wert, wenn es darum geht mit mehreren Leuten an einem Text zu arbeiten.

Samstag, 27. Januar 2007

Soziale Netzwerke mit Ning

Die Webseite Ning ermöglicht es eigene soziale Netzwerke einzurichten. Neben einer Gruppenseite mit Profilen, Blogs und einem Kalender bietet Ning die Möglichkeit Bilder und Videos auszutauschen. Darüber hinaus stehen fertige Lösungen für Bewertungsseiten und digitale Marktplätze bereit.

Das Besondere an Ning

Das Besondere an Ning ist die Möglichkeit bestehende Ning-Seiten abzuleiten. Der Nutzer muss nicht für jedes Projekt das Rad neu erfinden, sondern kann den Quellcode einer anderen Seite frei nach dem Open-Source-Prinzip weiterverwenden. Die Seiten sind in der Programmiersprache PHP verfasst und können von jedem Benutzer frei verändert werden.

Hintergünde der Firma

Die Firma existiert seit dem Oktober 2005, Mitgründer ist der Amerikaner Marc Andreessen, der als Co-Autor des ersten Webrowsers Mosaic und Mitgründer des Browserherstellers Netscape bekannt ist. Das Angebot ist kostenlos und finanziert sich durch Werbeeinnahmen und Premium-Angebote.

Mittwoch, 17. Januar 2007

Alternativer Musikvertrieb

Neben den großen Online-Musikplattformen wie iTunes und Musicload, gibt es im Internet interessante, neue Ansätze des Musikvertriebs. Während der Kunde bei den genannten Webseiten trotz des hohen Preises nur eine verschlüsselte Datei erhält, deren Wiedergabe meist an ein bestimmtes Programm gebunden ist und die nur eingeschränkt auf CDs und MP3-Player übertragen werden kann, bieten ihm Magnatune und Amie Street innovative Möglichkeiten Musik legal im Internet zu erwerben.

Amie Street

Beim Musik-Portal Amie Street richtet sich der Preis eines Stücks nach seiner Beliebtheit. Die Werke neuer, noch unbekannter Künstler können gratis heruntergeladenen werden, ihr Preis steigt mit der Zahl der Nutzer, die das Stück heruntergeladen haben. Der Höchstpreis für einen Song beträgt $0.98.
Die Preispolitik soll Leute dazu motivieren neue Musik zu entdecken und bietet vor allem für unbekannte Bands eine interessante Alternative zum klassischen Vertrieb.

Magnatune

Das von John Buckman gegründete Independant-Label Magnatune bietet wie Amie Street DRM-freie und uneingeschränkte Musikstücke an, vertreibt diese aber nach dem aus der Software-Branche bekannten Shareware-Prinzip, bei dem es dem Hörer freigestellt wird, wie viel er für ein Album bezahlt. Das Motto des Labels ist „We Are Not Evil“. Die Künstler behalten die Rechte an den Stücken und erhalten 50% des Erlöses.

Fazit

Die Seiten Amie Street und Magnatune beschreiten einen neuen, innovativen Pfad des Musikvertriebs und bieten dabei sowohl Hörern als auch Künstlern eine gerechte Alternative zum konventionellen Verkaufsmodell.

Sonntag, 3. Dezember 2006

Seiten mit Google durchsuchen

Google eignet sich nicht nur hervorragend zum Durchsuchen des Internets, sondern ersetzt im Notfall auch schlechte oder nicht vorhandene Suchfunktionen.

Hierzu tauscht man das „http://www.“ der Webseite-URL durch das Google-Schlüsselwort „site:“ aus und gibt die Adresse mit dem entsprechenden Suchbegriff bei Google ein.

Beispiele

Um alle MySpace-Nutzer aus der Heimatstadt zu finden sähe die Anfrage so aus:
„site:myspace.com meineStadt“
Wer etwas in der Wikipedia sucht, bekommt von der internen Suche nur die Überschriften. Google bietet dagegen einen Auszug aus den jeweiligen Artikeln:
„site:de.wikipedia.org Suchbegriff“
(Die Anführungszeichen bitte weglassen.)