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Mittwoch, 17. Januar 2007

Alternativer Musikvertrieb

Neben den großen Online-Musikplattformen wie iTunes und Musicload, gibt es im Internet interessante, neue Ansätze des Musikvertriebs. Während der Kunde bei den genannten Webseiten trotz des hohen Preises nur eine verschlüsselte Datei erhält, deren Wiedergabe meist an ein bestimmtes Programm gebunden ist und die nur eingeschränkt auf CDs und MP3-Player übertragen werden kann, bieten ihm Magnatune und Amie Street innovative Möglichkeiten Musik legal im Internet zu erwerben.

Amie Street

Beim Musik-Portal Amie Street richtet sich der Preis eines Stücks nach seiner Beliebtheit. Die Werke neuer, noch unbekannter Künstler können gratis heruntergeladenen werden, ihr Preis steigt mit der Zahl der Nutzer, die das Stück heruntergeladen haben. Der Höchstpreis für einen Song beträgt $0.98.
Die Preispolitik soll Leute dazu motivieren neue Musik zu entdecken und bietet vor allem für unbekannte Bands eine interessante Alternative zum klassischen Vertrieb.

Magnatune

Das von John Buckman gegründete Independant-Label Magnatune bietet wie Amie Street DRM-freie und uneingeschränkte Musikstücke an, vertreibt diese aber nach dem aus der Software-Branche bekannten Shareware-Prinzip, bei dem es dem Hörer freigestellt wird, wie viel er für ein Album bezahlt. Das Motto des Labels ist „We Are Not Evil“. Die Künstler behalten die Rechte an den Stücken und erhalten 50% des Erlöses.

Fazit

Die Seiten Amie Street und Magnatune beschreiten einen neuen, innovativen Pfad des Musikvertriebs und bieten dabei sowohl Hörern als auch Künstlern eine gerechte Alternative zum konventionellen Verkaufsmodell.

Donnerstag, 7. Dezember 2006

Microsoft Zune



Dieses Video sagt eigentlich alles über den neuen Microsoft Zune.
Um 2:10 packt die Moderatorin ihren iPod Shuffle aus und betont wie hübsch und nützlich dieser doch ist.
Die beste Werbung, die Apple bekommen kann.
Zum Zune: Das WLan-Feature finde ich toll, die Einschränkung auf das dreimalige Abspielen machen die Funktion aber leider nutzlos, weshalb ich nicht glaube, dass man viele Leute zum Kauf des Zune motivieren kann. Darüber hinaus ist der iPod kleiner und sein Design meiner Meinung nach besser durchdacht.

Samstag, 2. Dezember 2006

Rio Reiser Ausverkauf

Dem aktuellen Beitrag in Toni Mahonis Video-Blog [1] gibt es nicht mehr viel hinzuzufügen, er hat mich aber dazu ermutigt über eine sehr interessante Praxis der Plattenindustrie zu schreiben.
Ich möchte nicht konkret auf die „Media Markt“-Werbung eingehen, die Blogosphäre zerreißt sich sowieso schon das Maul darüber [2].
Besonders lesenswert ist in diesem Zusammenhang die Stellungnahme von Rios Bruder und Nachlassverwalter Peter Möbius [3].
Auf der Suche nach dem Verantwortlichen, der Rios Stücke für die Werbekampagne lizensiert hat, wurde mir bewusst, wie die Plattenfirmen mit dem „geistigen Eigentum“ ihrer Künstler umgehen. Während Buch-Autoren die kompletten Rechte an ihren Werken behalten und sie dem Verlag lediglich für den Druck lizensieren, werden Musiker von den Plattenfirmen dazu gezwungen, ihr geistiges Eigentum komplett zu verkaufen.
Dazu gibt es im Netz eine tolle Rede von Courtney Love [4], die den Aufstieg einer fiktiven Band beschreibt und dabei die Frage aufwirft, wer die wirklichen Piraten sind: Raubkopierer oder Plattenfirmen.

[1] http://www.youtube.com/watch?v=0oi7sPGrnyE
[2] http://www.technorati.com/search/%22Rio%20Reiser%22%20%22Media%20Markt%22
[3] http://www.mediacube.de/pdf/2006/HunzundKunst.pdf
[4] http://archive.salon.com/tech/feature/2000/06/14/love/

Donnerstag, 30. November 2006

Jimi Hendrix Geburtstag

Am Montag, den 27.11.2006, wäre Jimi Hendrix 64 Jahre alt geworden.
"When I die, just keep playing the records."
Jimi Hendrix